Aloha!

Hmm, wie fange ich denn am besten an? Erstmal: Scheisse, ist das kalt! Wenn der Kaffee im Becher gefriert, dann ist defintiv irgendwas faul…

Ich glaube, einfach mal so tun als hätte ich niemals nie einen Leerlauf im Blog gehabt, das wird das beste sein :)

Schnappen tue ich mir heute drei Themen: BZ messen, Sanitätsdienste, Musik.

1. Blutzucker messen

Verdammt, irgendwann drehe ich deshalb noch durch. Kennt ihr diese Sicherheitslanzetten? “Ganz” neu, super praktisch, gaaaanz sicher und nur noch einmal zu verwenden.

Die Bedienung ist auch für die jüngsten Retter denkbar einfach: Grünes-Durchsichtiges-Dingens aus der Verpackung nehmen, grünen Penöpel vorne mit Gefühl abdrehen, auf den (desinfizierten) Finger (nicht auf Nervenstrang oder Nagelbett, lol, das war ne Aktion…) des Patienten auflegen, große grüne Taste betätigen, in Blutrausch verfallen. Das ist die Theorie.

Bei mir schaut das etwas anders aus:

Grünes-Durchsichtiges-Dingens aus der Verpackung nehmen, grünen Penöpel vorne mit Vorschlaghammer abhauen, das “klick-peng” wahrnehmen, ein neues Grünes-Dingens nehmen, wieder brachial am Zipfel ziehen, mit dem Handballen den großen grünen Knopf betätigen, erwähntes “knall-peng” wahrnehmen, -> Blutrausch vor den Augen weil fette Hypertonie und kurz vorm krampfen -> Weiter probieren oder Kollegen den Stöpsel abdrehen lassen. Gut klappen tut übrigens folgendes: Aas grüne Ding, welches abgedreht werden muss, in einer Schublade einklemmen. Leichten Zug aufbauen und dabei drehen -> Tadaaaa! Klappt auch meistens ;-)

Stehe ich mit dem Problem allein da?

2. Sanitätsidenste

Mal unter uns: Auf Sanitätsdiensten trifft man allgemein die geballte Kraft der Inkompetenz und Abgründe der Identifikation mit Handlung-  und Aufgabenstellung.

Meint: Die meistens Helfer sind absolute Banane. Da werden sich, aus “Spaß”, Handschellen angelegt und durch die City getragen, Kühlpacks für die eigene Nackenkühlung missbraucht, Viggos zwecks begutachtung ausgepackt, große NaCl für die eigene Nasenspühlung aufgemacht, und und und. Klar, ein gewisser Spaßfaktor darf nicht fehlen, aber dass das so ausartet? Die richtigen Schnitzer mag ich hier garnicht vortragen.

Soweit ja noch nicht das schlimmste, wenn “man” sich dabei nicht hoffnungslos Überschätzen würde. Polytrauma? Kein Problem!

Und: Es ist mir ja schon unangenehm das Thema zu schreiben: Warum schauen 3/4 der Helfer aus wie Musterbeispiele der Verwahrlosung, des C2 Abusus,  Flüchtlinge der Onkologie nach mangelhafter Strahlentherapie, Allzheimer-Bulimiker und sonstigen Exoten aus? Ich mag das so nicht mehr, pflegt euch doch ein mindestmaß, 1x tägl. Duschen, wenigstens alle 2 Jahre zum Frisör, Fingernägel schneiden, ein wenig Tageslicht sehen – ist das so schwer? Und biiiiitte: Fußdeo ist echt nicht teuer! Warum muss ich da eigentlich Meckern, das ist doch Cheffes Sache, näch?!

3. Musik

Waaaah, so ultra-geil (ich mag diese Wörter nicht, fällt euch ein besserer Begriff für euphorisches mitgröhlen bei Songs ein?), irgendwann pimpe ich den RTW mit 7.1 Sound im Innenraum und gönnen den Patienten eine beruhigende Dosis Foo-Fighters auf KK Rechnung. Auf Verlegungsfahrten nach $380km-entferntes-Kuhkaff bestimmt auch super angenehm :)

Und heute ohne Folie, eincremen ist ein Abenteuer :-)

@Hermione, dein Bild :-)

(autsch!!!)

Yeah, die Unterschränke sind aufgebaut, fehlt nur das fixieren der Arbeitsplatte. Parallel ist der größte Teil der Grundfarbe im Wohnzimmer am die Wand gebracht. Spontan ist uns gestern die Farbe ausgegangen, lül, wirklich schade fand ich das dann doch nicht :-)

Okay, ernsthaft jetzt, kurz und bündig ein Statement:

- Nein, der Blog ist nicht tot.
- Ja, mir geht’s soweit in Ordnung.
- Problem: Bin chronisch müde, ich schlafe dauernd irgendwo ein (letztenz vor der Waschmaschine, ha!) und schaffe es einfach nicht, mich um den Blog zu kümmern wie ich es möchte.
Da hilft auch die neue Maschine nicht. Aber klagen will ich auch nicht zu sehr, heute habe ich nochmals das Projekt Küche aufgenommen und IKEA unsicher gemacht. Sobald das aufgebaut ist, reichts (mir). Fertig gestrichen ist gerade mal die halbe Wohnung, und Nachts mag ich hier auch keinen Radau schieben :-)

Also, ich baue das Zeigs hier auf, dann werd ich ein paar Fotos basteln und ein paar Worter schreiben – muss weitergehen :)

Deal?

Howdie!

Kennt ihr das? Man liegt auf dem Sofa, ein Bierchen steht auf dem Couch-Tisch.

Ihr schaltet den Fernseher ein, lasst euch berieseln, auf einmal schreckt ihr auf – denn es ist 02:30 Uhr.

Misst. Wieder auf dem Sofa eingeschlafen. Vom ersehnten Film keine Spur mehr im Kopf. Stattdessen wilde Bilder und Schmerzen im Nacken.

Vorbei damit!!

Jaaa, ich lebe wieder. Oder zumindest mehr als sonst :-)

Grund:

Lecker Espresso, Kaffee, Crema, Milchschaum, sogar mit Tassen-Vorwärmer.

Das weckt meine Lebensgeister, meine Potenz, mein Durchhaltevermögen wieder, macht mich mächtig glücklich, hält mich / macht mich wach und lässt mich nun wieder ein wenig im Blog tippseln :)

So habe ich auch gleich den gewünschten Bücherbereich eingepflegt – da gibt es zwar Optimierungsbedarf, aber es geht vorran!

Wir lesen uns,

tremorreiche Grüße und einen guten Rutsch in’s 2010

“Niederlage… Sieg…

Ich weiß mit diesen Formeln nichts Rechtes anzufangen. Es gibt Siege, die erheben, und andere, die erniedrigen. Niederlagen, die töten, und andere, die erwecken. Das Leben drückt sich nicht um Zustand, sondern im Verhalten aus. Der einzige Sieg, an dem ich nicht zweifeln kann, ist der, der in der Keimkraft der Samen schlummert. Ist erst das Korn weithin in die schwarze Erde gepflanzt, dann ist es schon siegreich.

Aber man muss Zeit verstreichen lassen, um seinen Triumph im Korn zu erleben.”


Aus einem meiner Lieblingstaschenbücher, “Worte wie Sterne” – Flug nach Arras – Saint-Exupéry, welches mir vorhin per Zufall in die Hand gefallen ist, als ich die Billy-Regal-Inhalte ein wenig sortierte.

Wunderschön, exklusiv mit euch geteilt, mein Kopf ist eine Mühle…

Tjo, nicht sehr nett vom Hersteller mich so zu beleidigen:

Sonntag, 1. Advent:

10:00 Uhr
In der Reihenhaussiedlung Önkelstieg lässt die Rentnerin Erna B. durch ihren Enkel drei Elektrokerzen auf der Fensterbank ihres Wohnzimmers installieren. Vorweihnachtliche Stimmung breitet sich aus, die Freude ist groß.

10:14 Uhr
Beim Entleeren des Mülleimers beobachtet Nachbar Ottfried P. die provokante Weihnachtoffensive im Nachbarhaus und kontert umgehend mit der Aufstellung des 10-armigen dänischen Kerzensets zu je 15 Watt im Küchenfenster. Stunden später erstrahlt die gesamte Siedlung Önkelstieg im besinnlichen Glanz von 134 elektrischen Fensterdekorationen.

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Montag, 11.September:

Schönster Altweibersommer auf der Mariahilferstraße – noch einmal Menschen in T-Shirt und Sandalen in den Straßencafes und Biergärten. Bisher keine besonderen Vorkommnisse.
Dann, ganz plötzlich um 10:47 Uhr, kommt der Befehl von Hofer- Geschäftsführer Erich B.:
“Fünf Paletten Lebkuchen und Spekulatius in den Eingangsbereich!”
Von nun an überschlagen sich die Ereignisse.

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Ahoi!

'We don't know you,
but you look like you're
about to do something stupid.
I'm in :-)
'



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