Die ollen Synapsen etwas fordern, dachte ich mir. Auf schwarz-weiss lesen hatte ich aber auch keine Lust.
Ich erinnerte mich von einem Kollegen eine Version von Resus Sim geschenkt bekommen zu haben.
Also ein wenig gesucht, gekramt, gefunden.
Mit diesem Programm ist es möglich, die notwendige Versorgung eines Patienten zu üben.
Dieses Programm besticht vor allem durch die zahlreichen Maßnahmen und Medikamente, die zur Verfügung stehen.
Sehr gelungen finde ich die zugrundeliegenden Simulationsmodelle, die meiner Einschätzung nach die Realität gut wiederspiegeln. So macht es auch Spaß die Medikamente auszuprobieren und sich die Wirkung auf Patienten anzusehen. Was passiert wenn man ein gesundes Herz mit 200J schockt? Was passiert bei der Gabe von zuviel Atropin?
Dinge, die man mit realen Patienten natürlich nie ausprobieren würde.
Ich habe viel rumgeklickt und eine Menge Spaß dabei gehabt, das Programm kann käuflich erworben werden, eine Demo steht auch zur Verfügung. Am Ende folgt eine detaillierte Auswertung der Maßnahmen, für Ausbildungszwecke lassen sich Geräte, Methoden und Medikamente eingrenzen. Standards (Algo’s) sind ebenso auswählbar.
Ein paar kleine Macken hat das Programm dann doch noch, aber in Anbetracht der Auswahl auf dem Markt muss man wohl damit leben


5 Kommentare
Kommentar-Feed für diesen Beitrag
21. Oktober 2009 um 03:00
Daniel
cooooool… Du hast das? Und? Wie ist es? Ist es sein Geld wert? Würde mich freuen, wenn mir mal per Mail so zwei drei Zeilen drüber schreiben würdest!
Gruss Daniel vom retterweblog.de <– gaaaanz neu
21. Oktober 2009 um 09:14
rettungsscherge
Hallo Daniel,
japp, das habe ich auf meinem Notebook geparkt
Wie geschrieben, es gibt viele Ansätze das Ding in den Perfektionismus zu treiben, aber es hat schon etwas für sich.
Was passiert, wenn man 300J auf den ansprechbaren Patienten pfeffert?
Was ist los, wenn er 10mg Fenta bekommt?
Wieviel Atropin bis er mir aus dem Wagen hopst?
Ist macht Spaß das herauszufinden. Die Einsätze können natürlich auch nach bestem Wissen behandelt werden, am Ende findet dann eine ausführliche Analyse statt. Allerdings sind dort auch wieder Fehler drin, die das ganze nicht im besten Gold erstrahlen lassen.
Zusammenfassend: Ich hätte es mir wohl nicht gekauft. Aber da es ein Geschenk war, finde ich es als Zeitvertreib und zum auffrischen optimal
Auf deinem Blog werde ich mal ein wenig rumgeistern, vielleicht finde ich ja was schönes
21. Oktober 2009 um 12:22
Daniel
Ich will das auch geschenkt haben…
2. Januar 2011 um 11:09
2010 in review « Rettungsscherge's Blog
[...] Üben mit Resus Sim Prehospital September 20093 comments 5 [...]
30. Oktober 2011 um 12:50
Emsbuerener Kaeseblatt
Hi, dein Blog gefällt mir, ich habe auch einen über eine kleine und schöne Stadt in Deutschland mit Informationen und Veranstaltungen rund um Emsbüren, Gleesen, Bramsche Helschen, Hesselte, Lohne, Sommeringen, Messingen, bis Lingen und Geeste und anderen Orten in unserem Emsland.